Die Österreichischen Meister Vertical Race im Skibergsteigen sind gekürt

Der „champ or cramp“, das Kärntner Aushängeschild der Wettkämpfe im Skibergsteigen, hat heuer wieder einmal gezeigt, dass er zu den qualitativ hochwertigsten Veranstaltungen dieser boomenden Sportart in unserer Nation zählt. Der Bewerb am Goldeck in Spittal an der Drau, einer des insgesamt acht Rennen umfassenden Austria Skitour Cups, wurde heuer zusätzlich noch als Österreichische Meisterschaft Vertical durchgeführt, der schnellste Aufsteiger unseres Landes wurde darin gekürt. Das Engagement des Veranstaltungsvereines SG ASKÖ Spittal, der Goldeck Bergbahnen, des Verbandes ASKIMO und die höchst motivierten rund 180 Starter wurden mit strahlendem Sonnenschein am Renntag und optimalen Schnee- und Pistenbedingungen belohnt. Deutlich mehr Athleten als in den vergangenen Jahren starteten pünktlich morgens am Fuße des Goldecks. Über rund 1490 Höhenmeter erklommen die Teilnehmer die längste schwarze Abfahrt der Alpen, hinauf zum schneereichen Gipfel des Kärntner Sportberges. Wie erwartet, war das Rennen ein Fest für die Spitzenathleten und für die zahlreichen Hobbyathleten, geprägt von spannenden
Positionskämpfen an der Spitze.
Zu Beginn noch dicht beisammen setzte sich erst ab der Streckenmitte das Führungsduo bestehend aus dem Lungauer Hans Wieland und dem Nationalteamathleten Alex Fasser ab, dicht gefolgt vom Drittplatzierten, Jörg Randl, beide aus Tirol. Alle drei bewiesen ihre ungeheure Stärke im Aufstieg, keiner von ihnen konnte sich gegenüber den anderen richtig absetzen. Hans Wieland gelang schließlich als erster ins Ziel, mit einem knappen Vorsprung von 12 Sekunden auf den zweitplatzierten Alex Fasser. Wieland schaffte es mit seiner Gesamtzeit von 1:00:06,9 über die rund 1500 Höhenmeter einen neuen Streckenrekord auf das Goldeck aufzustellen. Überraschungsmann Jörg Randl folgte mit nur geringem Rückstand auf Platz drei. Der Vorjahressieger des „champ or cramp“, Alex Fasser, musste sich somit Hans Wieland geschlagen geben, der sich nun heuer zu Recht Österreichischer Meister des Vertical Race nennen darf. „Ein anspruchsvolles, nicht leicht zu gewinnendes Rennen. Umso mehr freut mich dieses Ergebnis“, so der frisch gebackene Meister im Skibergsteigen.

Bei den Damen entschied die Steirerin und Nationalteam Athletin Lydia Prugger wie auch im letzten Jahr überlegen den Titel Österreichische Meisterin Vertical Race in einer Zeit von 1:11: 44,5 für sich, mit über 10 Minuten Vorsprung auf die Kärntnerin Marita Staufer und die Südtirolerin Andrea Innerhofer.
Anhand vom Osttiroler Nationalteammitglied Martin Islitzer (Jahrgang 1991,Österreichischer Meister der Klasse Junior) und der erst 13-jährigen Ina Forchthammer aus dem Bundesland Salzburg (Österreichische Meisterin Cadet) sieht man, dass die Jugend stark im Kommen ist. Hier am Goldeck lieferten sich die zahlreich teilnehmenden Nachwuchsathleten in der harten Wettkampfsportart Skibergsteigen untereinander knappe Duelle.

Weiter geht es für den Tross der Skibergsteiger bereits nächstes Wochenende zum Lesachataler Tourenlauf (Kärnten). Letztlich gilt es aber vorrangig für die Österreichischen Nationalhelden im Skibergsteigen, sich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten, welche vom 1. bis 6. März 2010 in Andorra stattfinden wird und bei der sich unser Team der internationalen Konkurrenz stellen werden.
Weitere Informationen und Bilder gibt es unter www.astc.at

Pressebericht Karl Posch, GF Sport Consult KEG

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